Vorgehensweise: wie erstellt man eine SCOPELAND - Anwendung?
   


Angenommen, man entwickelt für Sie eine gänzlich neue Anwendung, von Null an. Wie geht man vor, wie muss man sich das vorstellen? 

Zunächst wird ein Datenmodell erstellt. Dies unterscheidet sich nicht unbedingt von der Herangehensweise mit anderen Werkzeugen. Man kann aber auch mit einer zunächst recht einfachen Minimalstruktur beginnen, und die Datenbank dann später allmählich (evolutionär) verändern und weiter wachsen lassen.
Zusammen mit der Eingabe der Datenstrukturen werden die Eigenschaften der Datenobjekte beschrieben. Dies geschieht in höchst effizienter Art und Weise, mit einer enormen Eigenintelligenz des Systems. Beispielsweise können Normalisierungen mit einem Mausklick durchgeführt werden; es ist keinesfalls erforderlich, jedes Detail einzeln und von Hand zu erfassen.
Diese Beschreibungen der Eigenschaften werden in strukturierter Form in s.g. Metadaten gespeichert. Diese Metadaten werden dann um alle erforderlichen Bedieneraktivitäten, Abläufe und Prozesse erweitert, die bei komplexeren Anwendungen auch als „Workflow“ modelliert sein können.

Anschließend wird die Benutzeroberfläche gestaltet: ganz einfach mit der Maus. Sie klicken sich einfach zusammen, welche der in den Metadaten beschriebenen Datenobjekte Sie an welcher Stelle der Anwendung haben wollen, und wie diese darzustellen sind. Das ist – allerdings etwas vereinfacht dargestellt – im Grunde schon alles.

Am Ende erhalten Sie genau Ihre Anwendung, 
so, wie Sie sie sich vorgestellt haben.
 
Aber dies in einem Bruchteil der Zeit!

Evolutionäres Vorgehen
Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass Sie keineswegs dazu gezwungen werden, in genau dieser Reihenfolge vorzugehen. Oftmals stellt sich erst bei der Betrachtung der fast fertigen Anwendung heraus, dass in den Datenstrukturen und in der Anwendungslogik noch dies oder jenes fehlt oder anders gestaltet werden sollte.
Mit SCOPELAND können Sie jederzeit, auch ganz am Ende, noch alles verändern, sogar die zugrundeliegenden Datenstrukturen, ohne dadurch von vorn anfangen zu müssen. Alle Anwendungsteile passen sich, soweit möglich, selbsttätig an alle Veränderungen der Struktur und der Logik selbsttätig an.

Diese Flexibilität erlaubt es Ihnen, iterativ und evolutionär vorzugehen, und bereits mit dem Projekt zu beginnen, wenn noch lange nicht alle Einzelheiten geklärt sind.

Aufsetzen auf die Datenbestände vorhandener Altanwendungen
Wie kommen die alten Daten in das neue System hinein? Ein nicht ganz einfacher Prozess, denn der Datentransfer muss wiederholbar realisiert werden: zum Testen und während der Inbetriebnahme. Das Risiko, dass wertvolle Datenbestände dabei verloren gehen oder beeinträchtigt werden könnten, macht dieses Thema in vielen Projekten zum Unbeliebtesten von allen. Die Datenübernahme ist deshalb häufig einer der größten Kostenblöcke des gesamten Projekts. 
Eine Individuallösung hingegen ermöglicht es, auf demselben Datenbestand kontinuierlich weiterzuarbeiten.


Vorhandene Datenbestände werden durch SCOPELAND automatisch anhand von allen verfügbaren Informationen analysiert. Daraus wird das ER - Modell erstellt, und es werden Roh-Metadaten generiert. Diese müssen dann nur noch geprüft, ergänzt und präzisiert werden, und schon hat man die erforderliche Basis, um mit SCOPELAND eine neue Anwendung nebst neuer Benutzeroberfläche für Ihre vorhandene Datenbank zu entwickeln.

Dies gilt selbst dann, wenn Sie bei dieser Gelegenheit die Datenbank-Plattform wechseln wollen. Es ist oftmals vorteilhaft, auch dann die vorhandenen Datenstrukturen zunächst weitgehend beizubehalten. 
Sie können die neue Anwendung auch auf dem Altsystem entwickeln, und diese dann, einschließlich Ihrer Daten, auf eine modernere Plattform herüberholen, und nach Bedarf in der neuen Umgebung modifizieren und weiterentwickeln. SCOPELAND ermöglicht eine RDBMS-übergreifende Datenübernahme per Mausklick.

   

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