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Ad – hoc Zugriff im Realbetrieb
Eine der beeindruckendsten Features von SCOPELAND ist die Möglichkeit,
immer und überall auf einfachste Weise und in verständlicher, lesbarer Form an
alle verfügbaren Informationen heranzukommen, und zwar sowohl lesend, als auch
(konsistent) schreibend.
Dies gilt nicht nur für Entwickler oder
Datenbankadministratoren. Es gilt vor allem auch für Endanwender und s.g.
„Power-User“ (IT - technisch fortgeschrittene Endanwender).
Aus der Sicht einer Tabelle ist das Relationen - Netzwerk immer eine Baumstruktur!
Und entlang dieser Baumstruktur kann man sich bewegen: entlang der Verweise und der zugehörigen Detailtabellen.
Man muss diese Möglichkeit einmal selbst ausprobiert und
kennen gelernt haben, dann empfindet man den Ad - hoc - Zugriff regelrecht als
Befreiung, und kann sich dann nicht mehr vorstellen, wie es jemals anders ging.
Bislang verhielt sich eine Datenbank immer irgendwie wie eine
Blackbox. Aufgrund der komplexen Relationen - Struktur mit seinen vielen
unlesbaren Schlüsselfeldern galt es als äußerst schwierig, nachzuschauen, was
sich eigentlich in einer Datenbank für Informationen befinden.
So richtig konnte man die Daten nur durch Vermittlung des
Anwendungsprogramms sehen. Nicht nur für die Anwender ist das eine sehr
unangenehme Einschränkung, sondern auch für die Entwickler selbst.
Schwierig ist es vor allem dann, wenn die Anwendung noch gar
nicht fertig ist. Wie soll man dann prüfen, was in der Datenbank drinsteht, und
ob ein korrektes oder inkorrektes Verhalten nun am Programm oder an
inkonsistenten Daten liegt?
Der Ad – hoc
– Zugriff ist eine Möglichkeit,
in Datenbanken wie in einem offenen Buch zu lesen ...
… und nicht nur zu lesen, sondern darin auch …
… zu schreiben,
ohne die für Datenbanken
unverzichtbare
Konsistenz der Daten zu verletzen.
Und all dies gänzlich ohne ein spezifisches
Anwendungsprogramm.
Direkter Zugang zu den Daten? Darf man das?
In den meisten Fällen sollen Endanwender dies gar nicht dürfen.
Aber es gibt auch genügend Anwendungsfälle, in denen es von
außerordentlichem Vorteil ist, zumindest einem Teil der IT - kundigen
Fachanwender direkten Einblick in die Datenbanken zu erlauben, oder gar die
Erstellung eigener kleiner Reports und Anwendungen, dies spart den IT –
Abteilungen enorme Aufwendungen.
Die Idee, Anwender direkt an die Daten heranzulassen, wird
von vielen IT – Verantwortlichen mit Grausen aufgenommen, aber nur deshalb,
weil derartige Versuche mit Trivial-Werkzeugen in der Vergangenheit zu vielen
Problemen geführt hatten.
Doch es ist kaum einzusehen, warum ein Fachanwender, der ohnehin
der Datenherr über die Datenbestände seines Zuständigkeitsbereichs ist, diese
nicht direkt sehen können soll.
Falsch verknüpfte Datensichten oder tausend nervende Rückfragen
an die IT - Fachleute, versehentliches Ändern von wichtigen Daten, und vieles
derartiges gelten noch heute als problematische Themen. Aber mit den richtigen
Werkzeugen sind all diese Dinge von vornherein ausgeschlossen.
Unabhängig von der Frage, wie weitgehend man den Zugang zu
den Daten freigibt, ob an alle oder nur einige wenige Mitarbeiter, oder im
Extremfall gar nur an die Hauptverantwortlichen und die Anwendungsentwickler
selbst. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, und es empfiehlt sich, diese Möglichkeit
von vornherein zu berücksichtigen.
Ordnung in der Datenwelt: Ordner, Freigabe, Rechte u.s.w.
Bei SCOPELAND werden alle Hauptobjekte (Tabellen,
Applets/Reports und Makros) in einem Ordnersystem, vergleichend zu den
Verzeichnissen bei Microsoft Windows, abgelegt.
Dieses Verzeichnissystem dient nun zum einen der besseren Übersicht
und der Navigation in den Datenbeständen, zum anderen der gezielten Freigabe für
bestimmte Benutzer oder Benutzergruppen.
Es ist in jedem Fall zu empfehlen, dieses Ordnersystem
inhaltlich zu strukturieren, und nicht nach Art der Objekte. Es wäre nicht
unbedingt zu empfehlen, einen Order für Tabellen, einen für Applets u.s.w.
anzulegen. Statt dessen gehören diejenigen Daten zusammen, die inhaltlich
zusammengehören, und für die derselbe „Datenherr“ zuständig ist. Ein
Datenherr ist derjenige, der ohnehin, egal ob mit oder ohne Anwendungsprogramm, zuständig für die Korrektheit der eingegebenen Daten ist, und die
Pflicht und folglich auch das Recht hat, diese aktuell zu halten.
Jedes Verzeichnis gehört zunächst demjenigen, der es
angelegt hat, und ist darüber hinaus auch nur für den Hauptverantwortlichen,
den „Eigentümer“ der Anwendung einsehbar. Ein Verzeichnis kann nun von
diesen beiden gezielt für andere freigegeben werden.
Eine Freigabe erfolgt, abgestuft nach Arten der Freigabe
(z.B. nur lesend), im einfachsten
Fall direkt für die betreffenden Personen (oder eine „Rolle“, in der eine
Person tätig ist).
Alternativ dazu, und dies ist für größere Organisationen
unbedingt zu empfehlen, können Freigaben auch für bestimmte „Zuständigkeiten“
erteilt werden. Der große Vorteil ist, dass dadurch die Abhängigkeit von den
konkreten Personen aufgelöst wird. Inhaltliche Verantwortlichkeiten bleiben
meist relativ unverändert, auch wenn Mitarbeiter des Unternehmens kommen und
gehen, oder ihre Funktionen wechseln.
Haben Sie z.B. einen oder mehrere Controller im Unternehmen,
dann ist dies eine Zuständigkeit „Controller“. Sie können sie im
Rechtesystem eintragen, und fortan alle Verzeichnisse, die geschäftsrelevante
Daten enthalten, für die Zuständigkeit „Controller“ lesend freigeben. So
einfach ist es, diesen den entsprechenden direkten Zugang zu den für sie
relevanten Daten einzuräumen.
Dies kann noch weiter gehen: bei regionalen Zuständigkeiten
ist es z.B. sinnvoll, datenbezogene Zuständigkeiten wie „Süddeutschland“
und „Norddeutschland“ zu definieren, die dann für s.g. „Objektrechte“
(siehe dazu weiter unten) herangezogen werden können.
Ein gut durchdachtes System von Zuständigkeiten erlaubt eine
absolut präzise Zugangssteuerung, um jedem Mitarbeiter genau das zu ermöglichen,
was er für die effiziente Bewältigung seiner Arbeit benötigt. Und dazu gehört
eben auch hin und wieder mal ein direkter Zugang zu der einen oder anderen
Datenbanktabelle. Hat er diesen Zugang nicht, dann ist z.B. eine systematische
Prüfung und Korrektur aller Adressdaten durch einen Vertriebsassistenten, nur
mittels de
Die bei SCOPELAND gezielte Freigabe von Teilen der Daten für
bestimmte Benutzergruppen löst genau dieses Problem.
End-user
Computing (EUC)
Dies ist der Tummelplatz für das eigentliche „End-user
Computing“ (EUC). End-user Computing hat man ohnehin, auch wenn man es nicht
will, nämlich in Form von zahlreichen unkontrollierbaren MS-Excel-und
MS-Access-Dateien, und anderen tabellarischen Daten aller Art. Das Problem dabei
ist ja, dass solche Daten meist weder professionell gesichert werden, noch für
übergreifende Auswertungen zur Verfügung stehen. Außerdem sind sie hochgradig
redundant, und es ist schwer, diese Mini-Anwendungen bei Bedarf weiter
auszubauen.
Beim SCOPELAND – basierten EUC geht es nun nicht darum,
allen Benutzern unkontrollierten Zugang zu den geschützten Unternehmensdaten
einzuräumen, sondern im Gegenteil, die unkontrolliert auf lokalen Daten
verteilten Datenbestände zurückzuholen und um die Kontrolle, Sicherung und
Verwendbarkeit durch die IT – Verantwortlichen.
Darüber hinaus ist SCOPELAND nun aber auch besonders gut
dazu geeignet, dass sich clevere Fachanwender und Power-User damit
vergleichsweise anspruchsvolle Mini – Anwendungen zusammenklicken können. Und
zwar deshalb, weil man dazu nicht programmieren muss, und sehr gut intuitiv geführt
wird. Wer einigermaßen fortgeschritten eine Tabellenkalkulation bedienen kann,
der kann sich auch mit SCOPELAND seine eigenen Kleinanwendungen selbst
entwickeln.
Und es erlaubt darüber hinaus eine besser Personalisierung
der Anwendungen, indem man es zulässt und unterstützt, für bestimmte
Anwendergruppen Varianten einiger Anwendungsteile zu erstellen.
Was bedeutet eigentlich der Begriff „Scopeland“?
Ein „Scope“ (engl.) ist die Menge aller Dinge die man
sehen oder tun kann. Alle Daten, die Sie (mit Ihren spezifischen
Benutzerrechten) sehen, und alles was Sie mit diesen Daten tun dürfen, das ist
Ihr persönlicher Scope, Ihr
Personal Scope
Jeder hat einen anderen Scope, in Abhängigkeit von seinem
Benutzerprofil.
Und jeder kann sich innerhalb seines Scopes frei bewegen, und
selbst entscheiden, wie er die Dinge dargestellt haben will, und wie er sie tun
will. Das ist der zentrale Gedanke dahinter
Man sieht daran, welche Bedeutung das Unternehmen Scopeland
den Themen Ad – hoc – Zugriff und End-user Computing beimisst, und welche
zentrale Rolle es dabei folglich spielt, sicherzustellen, dass sich immer alles
im Rahmen von klar definierten Berechtigungen und gesicherter Konsistenz bewegt.
Und dies erlaubt, zumindest perspektivisch, eine völlig
neue, viel einfachere und viel flexiblere Herangehensweise an manche IT –
Themen.
Auch wenn Sie diese Möglichkeiten für Ihre Anwender
(vorerst) nicht freigeben wollen, vielleicht deshalb, weil Ihre Anwendung allzu
kritische Daten und Prozesse enthält, …
… zumindest die Anwendungsentwickler
werden es zu schätzen wissen, sich in ihrem eigenen Revier, in ihrem
Scope – Land
wirklich frei
bewegen zu dürfen.
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